Da wächst was!

Es grünt und sprießt bei der WildenMöhre. Ein paar aktuelle Eindrücke vom Hofgeschehen.

Im Folientunnel reifen bereits die ersten Tomaten (rechts daneben wächst Asia-Salat) und in der torffreien Komposterde sprießt zarter Salatnachwuchs heran, bis er bald ins Freiland zu den Großen darf.
Draußen im Wind entfalten die Dicken Bohnen bereits ihre schönen Blüten. Hoffentlich nicht zu früh.
So grün grün grün all das Blattgemüse. Hier sprießen die großen Schwestern der kleinen Salatpflänzchen aus dem Folientunnel – schon bald vereint mit Radieschen und Asia-Salat in der Schüssel der Ernteteiler*innen? Im Hintergrund: Mangold und Kohlrabi.

Arbeitseinsatz

zum Start in den Mai gab es eine gemeinsame Aktion mit einem Teil unserer Ernteteiler*innen: Die Kartoffeln mussten in die Erde!

Dank vieler fleißiger Hände hat das prima geklappt. Am späten Nachmittag waren alle Setzkartoffeln in der Erde. Schön, dass so viele Menschen dabei waren!

Ist unser Betrieb bio-zertifiziert?

Viele fragen uns, ob wir Bio sind. Viele meinen damit, ob wir eine Bio-Zertifizierung haben. Ja, wir sind bio. Nein, wir haben keine Bio-Zertifizierung.

Wir haben uns gegen die weit verbreitete Bio-Zertifizierung (zumindest vorerst) und für eine maximale Transparenz entschieden.

Bei uns wisst ihr wer euer Gemüse ausgesät hat, wie es angebaut wurde und wer es gewaschen und geliefert hat. Gerne führen wir euch über den Hof und zeigen euch unsere Arbeits- und Vorgehensweise.

Chemisch-synthetische Spritz- und Düngemittel oder Herbizide und Pestizide werden bei uns nicht eingesetzt. Auch Ätherische Öle oder ähnliche Mittel, die im Biolandbau erlaubt sind, verwenden wir nicht.

Wir düngen mit Kompost und Pflanzenjauchen.  Durch eine gezielte Mischkultur, eine ausgeklügelte Fruchtfolge, Insektenschutznetze, mulchen und das Fördern einer größtmöglichen Artenvielfalt auf kleinstem Raum wird dem Schädlingsdruck auf natürliche Art und Weise entgegengewirkt.

Ein Bio-Siegel ist sinnvoll. Vor allem dann, wenn man nicht genau weiß, wo ein Lebensmittel herkommt. Da wir nur verkaufen, was wir produzieren fällt diese Unsicherheit für unsere Ernteteiler weg und wir unterliegen der natürlichen Kontrolle der solidarisch getragenen Gemeinschaft mit dem Willen, gesundes Gemüse für eine gesunde Erde zu produzieren.

Frühlingsanfang: Die Zeit gemeinsam durchzustarten

Liebe Ernteteiler*innen,

die letzten Wochen waren geprägt von kalten Wetterlagen aus Nord und Ost bzw. wilden Weststürmen. Zum Glück haben unsere Folientunnel und unsere jungen Gemüsepflänzchen alles recht gut überstanden. Mit dem gestrigen Frühlingsanfang hoffen wir, dass auch die Temperaturen langsam steigen, denn unsere Pflanzen können alle noch einen ordentlichen Wachstumsschub gebrauchen, damit zum Start der Solawi auch geerntet werden kann. Aber auch wir Gärtner wollen nicht mehr in dicken Winterjacken und mit kalten Fingern auf dem Acker arbeiten müssen.

Es gibt noch viel zu tun und es müssen noch einige Beete vorbereitet werden, daher laden wir hiermit am kommenden Samstag (27.3.) zu einem Arbeitseinsatz ein! Es muss geschaufelt, gekarrt, geharkt und auch gejätet werden. Wir werden alle Arbeiten draußen mit viel Platz und frischer Luft machen und können  individuelle Freiräume einhalten. Los geht es um 10:30 Uhr, es wird eine wärmende Speise u Getränke geben und hoffentlich frühlingshafter Sonnenschein.

Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung, wenn ihr am Sonnabend dabei sein wollt! (da wir planen müssen)

Ansonsten werden wir kommende Woche eine Infomail an alle schicken, in der wir die Details zur ersten Ernteausgabe und zum endgültigen Start der WildenMöhre bekannt geben.

Mit den besten Grüßen,

Bene und Charlotte